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Unser Tut-Treff auf der Arche Noah am 01.11.2003
     
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Als nach einer langen Wartezeit endlich die mit Spannung erwarteten Tut-Gruppen unserer Stufe feststanden, konnten wir auch schon mit der Planung für die ersten netten Treffen beginnen. Natürlich fielen uns sofort sämtliche spannende, lustige und actionreiche Sachen ein, die wir hätten machen können, aber es lief leider nie gut mit der Planung. Wann wollen wir uns treffen? Wo wollen wir uns treffen? –nie waren wir uns einig. An einem Freitag aber, in der ersten großen Pause, bei unserem wöchentlichen Tut-Treffen mit unserem Tutor Herrn Schiffer, entstand die Idee, nicht etwa ins Kino oder Bowlen zu gehen, sondern auf einen Gnadenhof zu fahren, um einem Freund von Herrn Schiffer bei der schweren Arbeit, die alleine kaum zu bewältigen ist, zu helfen. Wir waren alle sofort von dieser Tierheimat begeistert und lasen uns die Information, die uns Herr Schiffer gab, durch, um uns ein Bild von diesem Hof machen zu können. Auch wenn wir allein schon bei der Vorstellung, dass wir mit Gummistiefel und Mistgabel im Matsch stehen, total lachen mussten, wollten wir so schnell wie möglich uns auf den Weg machen, um uns die Tiere anzugucken.

Nach langem hin und her Überlegen haben wir uns schließlich auf einen geeigneten Samstag festgelegt. Wir rüsteten uns mit allem Nötigen aus, was wir brauchten, und machten uns mit drei Autos auf den Weg Richtung Immenstedt.

Dort angekommen wurden wir sofort von zwei sehr lieben Hunden "überfallen", das waren Zwiggi, ein tauber Dalmatiner, und Bella, ein ehemaliger Kettenhund, wie uns Hans später erzählte. Sie waren sehr schmusebedürftig, und es ist kaum vorstellbar, dass sie ohne Hans‘ Hilfe vielleicht nicht mehr leben würden. Nachdem wir etwas Essen für die Tiere aus den Autos ausgeladen hatten, zeigte uns Hans erstmal seinen Hof. Er hat einen großen Hof mit vielen Tieren, die wir bewundern durften. Nach der kleinen Führung blieben wir im Pferdestall und packten gleich mit an. Wir teilten uns in Gruppen auf und misteten zusammen eine Box aus. Jana und Satkin verteilten den Mist, der ihnen mit den Schubkarre gebracht wurde, draußen auf der Wiese. Es war eine harte Arbeit, doch wir hoffen, dass wir Hans damit helfen konnten. Nachdem wir die Box ausgemistet haben, bekamen wir Kuchen von Heidi und Hans, den wir im Pferdestall aßen, da in der Küche zu wenig Platz war. Als es dann später zu dunkel wurde, mussten wir uns auf den Weg nach Hause machen.

Es war ein gelungener Tag, und wir hoffen ihn bald wiederholen zu können. Obwohl einige von uns die nächsten Tage an Muskelkater litten, denken wir gerne an diesen Tag zurück. Die Geschichten der Tiere haben uns sehr bewegt. Wir hoffen, dass es noch mehr Besuche von uns und von anderen in der nächsten Zeit bei Hans geben wird.

Auf ein baldiges Wiedersehen mit Hans, Heidi und natürlich den Tieren!!!

Mit freundlichen Grüßen

Jonas, Satkin, Steffi, Tatjana, Katharina, Shushan, Claudi, Maja, Swanni, Jana und Herr Schiffer